Das Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach bildete in den vergangenen Jahrzehnten für die Entwicklung der künstlerischen Arbeit von Thomas Henke einen zentralen Bezugspunkt.
Seit 1995 gab es zahlreiche gemeinsame Ausstellungsprojekte, u.a.
Lass Deinen Schatten springen (1997), Die zweite Zeit (2000), erinnere dich jetzt, (Dauerausstellung seit 2008), Meta-Porträts 05 (2013), Anfänge (2014). Die Übernahme des Filmarchivs eröffnet dem Museum die Möglichkeit, im Rahmen der Dauerausstellung eine große Auswahl von Filmen und Installationen aus Thomas Henkes bisheriger – aber auch zukünftiger – filmkünstlerischer Arbeit zu zeigen.

Das Filmarchiv beinhaltet das filmische Gesamtwerk von Thomas Henke. Einzelne Filme bzw. Filmprojekte können aufgrund komplexer Präsentationsbedingungen nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden.  

www.Thomas-Henke.com

Thomas Henke (* 21. August 1972 in Korbach) ist ein deutscher Regisseur und Medienkünstler. Im Zentrum seiner künstlerischen Auseinandersetzung steht ein experimenteller Umgang mit dem Format des Video-Porträts. Thomas Henke studierte von 1992 bis 1999 Freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei Reiner Ruthenbeck (Meisterschüler) und von 1999 bis 2001 Medienkunst und Film an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 2009 ist er Professor für Neue Medien an der Fachhochschule Bielefeld.

Seine Experimental- und Dokumentarfilme wurden auf internationalen Filmfestivals (und im TV) gezeigt und ausgezeichnet. Im Kunstraum waren Arbeiten von Thomas Henke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Einzelausstellungen u. a. im Leopold Museum Wien, International Art Centre New Delhi, Estonian National Museum Tartu, Kunstmuseum Thurgau, Sprengel Museum Hannover, Kunsthalle Bielefeld, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, UNESCO Welterbe Zollverein Essen, Museum, Pfalzgalerie Kaiserslautern, Marta Museum Herford, Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Oldenburg, Bielefelder Kunstverein, Oldenburger Kunstverein, Westfälischer Kunstverein Münster sowie Galerie Anita Beckers Frankfurt.

 

Die Übernahme des Filmarchivs wurde gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Sparkassenstiftung Waldeck-Frankenberg.

 

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